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Erste Rabbiner-Ordination ist ein wichtiges Zeichen

Pressemitteilung von Bodo Ramelow,

Heute findet in Dresden zum ersten Mal nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland eine Rabbiner-Ordination statt. Dazu erklärt Bodo Ramelow, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE., in einem Grußwort:

Am 14. September wird in Dresden ein wichtiges Zeichen gesetzt. Zum ersten Mal nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind in Deutschland wieder Rabbiner ausgebildet worden. Die diesjährige Ordination von drei Rabbinern am Abraham Geiger Kolleg zeigt, dass die jüdische Gemeinde in Deutschland wieder etabliert ist und stetig wächst. Dennoch müssen wir auch weiterhin die alten und neuen Formen des Antisemitismus aufdecken und bekämpfen. Bedauerlicherweise gehört der Antisemitismus zur deutschen Geschichte.

Die jüdische Kultur ist von jeher ein fester Bestandteil der deutschen Kultur gewesen. Die Ausbildung von Rabbinern in Deutschland symbolisiert, dass es den Nazis nicht gelungen ist, diese Verbundenheit zu zerstören. Die jüdische Bevölkerung wird auch zukünftig ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft sein. Deshalb ist dieser Tag nicht nur für die jüdische Gemeinde, sondern für alle Menschen in unserem Land ein Grund zur Freude.

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