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E.ON-Netzverkauf ist verpasste Chance für die Energiewende

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

„Die Übernahme der E.ON-Stromnetze durch die öffentliche Hand wäre ein entscheidender Schritt für den Einstieg in die solare Energiewende gewesen. Nun aber steht die Anpassung der Netze an die Erfordernisse erneuerbarer Energien weiter in den Sternen“, kommentiert die energiepolitische Expertin der Fraktion DIE LINKE, Dorothée Menzner, den Verkauf der Übertragungsnetze von E.ON an den niederländischen Betreiber Tennet. Menzner weiter:

„Die Zersplitterung der Übertragungsnetzbetreiber wird durch den Einstieg Tennets zementiert. Dies behindert den erforderlichen Umbau der Stromnetze. Die Passivität der Bundesregierung ist nicht nur fahrlässig, sondern steht auch ihren eigenen Plänen für eine bundesweite Netz-AG entgegen. Erneut offenbart dies die Konzeptionslosigkeit von Schwarz-Gelb in der Energiepolitik.

DIE LINKE fordert die Übernahme der Stromnetze durch die öffentliche Hand, um sie unter demokratischer Kontrolle umgestalten zu können. Die moderaten Verkaufspreise beim E.ON-Tennet-Deal zeigen, dass dies kein finanzpolitisches Himmelfahrtskommando ist. Die Bundesregierung muss nun endlich aufwachen und zumindest die geplante Übernahme des Vattenfall-Netzes durch die Finanzspekulanten von Deutsche Bank, Allianz und Goldman Sachs verhindern.“

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