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Entführung hat Kurden in Europa geschadet

Pressemitteilung von Hüseyin Aydin,

Die Kurdenproblematik ist weder mit Waffengewalt noch mit staatlicher, militärischer Gewalt zu lösen. Die Geiselnahme schadet massiv einer friedlichen und demokratischen Lösung der kurdischen Frage in Deutschland und Europa,“ verurteilt Hüseyin Aydin die Entführung der drei Deutschen Helmut J., Martin G. und Lars H. durch die PKK auf das Schärfste und fordert deren sofortige Freilassung. Der Obmann für die Fraktion DIE LINKE im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung weiter:

„Unsere Bemühungen um eine demokratische Lösung der Kurdenfrage sind durch die Entführung sehr erschwert worden. Die deutsche Bundesregierung muss nun einen friedlichen Ausweg finden und im Rahmen der EU-Beitrittsverhandlungen verstärkt die Demokratisierung der Türkei fordern.

Die PKK muss die sofortige Freilassung der drei Männer signalisieren und die türkische Regierung muss alles tun, um diese zu ermöglichen. Dabei muss vor allem jegliche Provokation aller Beteiligter verhindert werden, um das Leben der drei Entführten nicht zu gefährden. Das Leben der Entführten an unerfüllbare Forderungen zu knüpfen, ist verwerflich.“

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