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Energiewende ist bezahlbar

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

„Die Energiewende ist bezahlbar, auch ohne die Verbraucher noch unsozialer zu belasten. Die Panikmache des Deutschen Atomforums und der Energiekonzerne über angebliche Preisexplosionen beim Atom- und Kohleausstieg dient nur der Verunsicherung der Menschen, um vom eigenen Unvermögen zur Ausgestaltung einer sozial-ökologischen Energieversorgung abzulenken“, erklärt Dorothée Menzner zum heute von Greenpeace veröffentlichten FÖS-Gutachten über die Kosten der Energiewende. Die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Um weitere Preistreibereien der Energieriesen zu verhindern, brauchen wir dringend eine staatliche Strompreisaufsicht. Denn neben der Abschaffung umweltfeindlicher Subventionen muss die Energiewende auch von denen finanziert werden, die sie bislang verhindert haben. Die Stromkonzerne haben in den vergangenen Jahren unberechtigt Milliardenprofite durch das Einpreisen von kostenlosen Emissionszertifikaten in den Strompreis gemacht. Diese Windfall-Profits müssen für einen öffentlichen Energiesparfonds zur Verfügung gestellt werden. Aus dem können dann ohne Mehrbelastung der öffentlichen Haushalte massive kommunale Förderprogramme gestartet werden.

Die Kosten der Energiewende müssen darüber hinaus vor allem auch langfristig betrachtet werden. Wer nur die tagesaktuellen Ausschläge an der Strombörse betrachtet, verliert die zukünftigen vermiedenen Kosten völlig aus dem Blick. Die zu erwartende Preisexplosion bei fossilen Energieträgern, die vermiedenen Kosten bei der Entsorgung noch größerer Mengen Atommüll, die niedriger ausfallenden Kosten durch einen sanfteren Klimawandel – all das geht zu Gunsten Erneuerbarer-Energien-Projekte.“

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