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Endlagersuche hat nur bei konsequentem Atomausstieg eine Chance auf gesellschaftliche Akzeptanz

Pressemitteilung von Hans-Kurt Hill,

Zu den medialen Spekulationen über ein „geheimes“ Konzept zur Suche eines Endlagers für hochradioaktive Abfälle erklärt Hans-Kurt Hill, energiepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.:

Im Prinzip ist es zu begrüßen, dass Umweltminister Gabriel die Suche nach einem Atom-Endlager endlich aufnimmt. Geheimniskrämerei ist aber schädlich und widersprich jeglichen demokratischen Grundsätzen. Wenn die Kanzlerin immer offensiver auf die Atom-Karte setzt, lässt dies vermuten, dass sich die SPD in der Endlager-Frage gegenüber dem Koalitionspartner nicht durchsetzen kann.

DIE LINKE. fordert eine ergebnisoffene Suche nach einem Standort für nukleare Abfälle. Eine Vorfestlegung auf Gorleben ist deshalb abzulehnen. Dabei muss die Bevölkerung umfassend und früh mit einbezogen werden. Eine solche Entscheidung ist nur in einem gesellschaftlichen Konsens umsetzbar. Erster Schritt zu einer Lösung und unabdingbare Voraussetzung für die Akzeptanz eines solchen Endlagers ist der konsequente Ausstieg aus der unbeherrschbaren Atomenergie.

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