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Ein Bundeshochschulgesetz muss her

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

„Ein Bundeshochschulzulassungsgesetz ist längst überfällig, um allen Studieninteressierten einen verlässlichen Hochschulzugang zu garantieren. Mit der Kleinstaaterei muss endlich Schluss sein“, so Nele Hirsch zum heutigen Krisengespräch von Bund, Ländern, Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen und ZVS zum Zulassungschaos an den Hochschulen. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Für Annette Schavan muss die Höhe der Studierquote Messlatte ihrer Politik sein. Bisher versagt sie dabei, diese nennenswert zu steigern, obwohl es das erklärte Ziel der Großen Koalition ist. Mittels eines Bundesgesetzes könnte anhand nachprüfbarer Kriterien die Verteilung auf die einzelnen Hochschulen vorgenommen werden. Bei rund 5.500 Studiengängen dezentrale Zulassungsverfahren durchzuführen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Warum die Länder jetzt den komplizierten Weg von Datenabgleichen gehen wollen, ist völlig unverständlich. Zumal er die Gefahr birgt, die informationelle Selbstbestimmung der Studierenden zu verletzten.

Um die Studierendenquote anzuheben, ist aber auch ein zweiter Hochschulpakt notwendig. Dieser darf im Zuge der Finanzkrise auf keinen Fall unter den Tisch fallen. An deutschen Hochschulen sind mehr und qualitativ hochwertige Studienplätze unentbehrlich. Hierdurch würde das Ziel, Zulassungsbeschränkungen überflüssig zu machen, erreicht werden und das Chaos wäre automatisch beendet.“

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