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Dioxin-Skandal: Verbraucher vom Acker bis zum Teller vor Profitgier schützen

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

„Die erneute Ausweitung des Dioxin-Skandals beweist, dass es nicht um ein einzelnes schwarzes Schaf geht, sondern um real existierende kriminelle Strukturen in der Futtermittelbranche. Um ihnen das Handwerk zu legen, muss am großen Rad gedreht werden und nicht an kleinen Schräubchen“, erklärt Kirsten Tackmann zu den aktuellen Weiterentwicklungen im Dioxin-Skandal. Die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion weiter:

„Infolge weitverzweigter Lieferbeziehungen sind tausende Landwirtschaftsbetriebe nahezu schutzlos skrupellosem Profitstreben ausgeliefert. Sie drohen zum Verlierer des russischen Roulettes der Futtermittelbranche zu werden. Millionen von Verbraucherinnen und Verbrauchern werden gefährdet. Bund und Länder müssen endlich konsequent durchgreifen. Vom Acker bis zum Teller muss Lebensmittelsicherheit vor der Profitgier geschützt werden.

DIE LINKE fordert rasches und wirksames Handeln gegen die Verursacher und die Strukturen, die diesen Skandal ermöglichen, statt Personaldebatten. Wir fordern ein staatlich kontrolliertes, gesetzlich streng geregeltes, unabhängiges und einheitliches Zertifizierungssystem. Finanziert von der Branche, deren schwarze Schafe die Verursacher des massiven Kontrollaufwandes sind.“

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