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DIE LINKE. unterstützt Widerstand gegen Bombodrom

Pressemitteilung von Kirsten Tackmann,

Kirsten Tackmann: In der Kyritz-Ruppiner Heide darf nicht das Bomben geübt werden, das anderswo in der Welt zu Not und Elend führt

DIE LINKE. wird sich in ihrer Fraktionssitzung am morgigen Dienstag mit der aktuellen Situation der Auseinandersetzungen um die vom Bundesverteidigungsministerium angestrebte militärische Nutzung des so genannten Bombodroms im Nordwesten Brandenburgs beschäftigen. Zur Diskussion hat sich die Fraktion Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative FREIe HEIDe, der Aktionsgemeinschaft Freier Himmel und von der Unternehmerinitiative Pro Heide sowie der Initiative zum zivilem Ungehorsam "Bomben nein - wir gehen rein" eingeladen.

"Wir werden den Widerstand gegen das Bombodrom mit allen uns zur Verfügung stehenden parlamentarischen und außerparlamentarischen Möglichkeiten unterstützen", bekräftigt Fraktionsvorstandsmitglied Kirsten Tackmann. Dass endlich dem Willen der übergroßen Mehrheit der in der betroffenen Region wohnenden Menschen und ihrer gewählten Landesparlamente und Landesregierungen respektiert und auf die militärische Nutzung verzichtet werde, gebiete die demokratische Selbstverständlichkeit. Tackmann: "Daher fordern wir vom Verteidigungsminister Franz-Josef Jung: Geben Sie das Gelände der Region zurück! Die militärische Nutzung würgt die wenigen Entwicklungschancen, die sich die Region gerade erst erschließt, ab." Die Parlamentarierin macht deutlich, dass es nicht nur um eine regionale Auseinandersetzung gehe: "In der Kyritz-Ruppiner Heide darf nicht das Bomben geübt werden, das anderswo in der Welt zu Not und Elend führt! Daher bleiben wir dabei: Kein Bombodrom - nirgends."