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DIE LINKE. steht auf der Seite der Studierenden

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

Zum Abschluss der Tagung der Hochschulrektorenkonferenz erklärt Nele Hirsch, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.:

Ungeachtet der studentischen Proteste hält die Hochschulrektorenkonferenz an ihren unsozialen und undemokratischen Positionen in der Hochschulpolitik fest. Faktisch machen die Rektorinnen und Rektoren damit Politik gegen den Willen der Studierenden: Während die Studierenden mit ihren Protesten Gebührenfreiheit fordern, rückt die Hochschulrektorenkonferenz von ihrer befürwortenden Position zu Studiengebühren nicht ab. Während die Studierenden sich gegen Privatisierungen im Bildungsbereich wenden und eine öffentliche Verantwortung für die Hochschulen fordern, spricht sich die Hochschulrektorenkonferenz für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Wirtschaft aus. Die Rektorinnen und Rektoren täten gut daran, die Argumente der Studierenden endlich ernst zu nehmen.

Neuen Auftrieb können die protestierenden Studierenden am Wochenende durch die in Frankfurt geplante Gründung eines bundesweiten sozialistischen Hochschulverbands erwarten. Mit diesem Verband kann künftig noch schlagkräftiger gegen die neoliberale Umgestaltung der Hochschulen gekämpft werden. Die Herausforderungen, vor denen der Verband steht, sind groß. Der Hochschulzugang wird immer weiter eingeschränkt, die bescheidenen Ansätze demokratischer Mitbestimmung werden abgebaut und die kritischen Wissenschaften sind inzwischen fast vollständig aus den Vorlesungsverzeichnissen heraus gedrängt. Umso wichtiger ist es, dass der Verband breite Unterstützung erhält. All jene, die eine grundlegend andere Politik wollen, sind aufgefordert, sich einzubringen. Ich wünsche dem neuen Hochschulverband viel Erfolg, freue mich auf eine produktive Zusammenarbeit und werde ihn nach Kräften unterstützen.

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