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DIE LINKE gratuliert zur erfolgreichen Arbeit des DBV

Pressemitteilung von Gesine Lötzsch,

„Der Deutsche Bauernverband hat sich den Aufgaben der letzten 60 Jahre erfolgreich gestellt und ich

bin sicher, er wird es auch weiter tun, nah an Politik, Gesellschaft und an den Bäuerinnen und Bauern Deutschlands“, so Gesine Lötzsch in Ihrer Gratulation an den DBV zum 60-jährigen Bestehen. Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:

„In den Nachkriegsjahren wurde der DBV gegründet, als die wichtigste und unmittelbarste Aufgabe der Landwirtschaft die Sicherung der Ernährung der Bevölkerung in Deutschland war. Heute ist sie ein nicht mehr weg zu denkender Wirtschaftszweig unseres Landes, der neben der Produktion von Nahrungsmitteln, für die Landschaftspflege, die Energieproduktion oder den Tourismus unverzichtbar geworden ist.

In Europa gehörte der Agrarsektor von Anfang an zu den voll zu harmonisierenden und heute harmonisierten Politikbereichen der Europäischen Union. In der aktuellen Debatte um den „Gesundheitscheck“ der europäischen Agrarpolitik merken die Bäuerinnen und Bauern in Deutschland wieder, welch große Bedeutung die EU für jeden einzelnen Betrieb hat und wie wichtig die agrarpolitische Vertretung durch den Bauernverband ist.
Der LINKEN ist Gerechtigkeit und die angemessene Differenzierung in der Förderung in den verschiedenen europäischen Regionen ein besonderes Anliegen. Eine flächendeckende, nachhaltige und sozial gerechte Landwirtschaft hat in Europa eine Chance.

Für die deutsche Geschichte und damit für die des DBV ist die Vereinigung Deutschlands 1990 von besonderer Bedeutung. Der DBV hat es sehr schnell geschafft, eine breite Basis unter den neuen und sehr anderen Landwirtschaftsbetrieben Ostdeutschlands zu finden.

Die Bundesregierung ist jetzt gefordert, sich für die so unterschiedliche Landwirtschaft in Deutschland einzusetzen. Dazu gehört die Durchsetzung eines für alle Betriebe und Regionen tragfähiges Konzept des „Gesundheitschecks“, eine zukunftsfähige Politik für die Milchbäuerinnen und Milchbauern sowie eine ökologisch nachhaltige und sozial gerechte Biokraftstoffpolitik.“

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