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Deutschland muss Initiative gegen drohenden Irankrieg ergreifen

Pressemitteilung von Wolfgang Gehrcke,

„Ein Krieg gegen den Iran wäre der Supergau im Nahen Osten. Es muss alles getan werden, einen solchen Krieg zu verhindern“, so Wolfgang Gehrcke anlässlich der Erklärung des israelischen Präsidenten, Schimon Peres, in der er einen Angriff Israels und anderer Länder gegen den Iran als immer wahrscheinlicher ansieht. „Militärmanöver, Zivilschutzübungen und Erklärungen israelischer Spitzenpolitiker bestärken diese Sorge.“ Das Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Der Libyenkrieg und die Protestbewegung in Syrien werden offensichtlich von Teilen der israelischen Regierung als Ermunterung zu einem Militärschlag auf die iranischen Atomanlagen empfunden. Aus Großbritannien und den USA ist derzeit nichts zu hören, was solche Planungen verhindern könnte.

Deutschland muss sich – wie Frankreich es schon getan hat - einem solchen Wahnsinn entgegenstellen und der israelischen Regierung unzweifelhaft deutlich machen, dass Deutschland einen Angriff auf den Iran in keiner Art und Weise mittragen wird. Es müssen immer wieder Verhandlungsinitiativen gegenüber dem Iran, auch unter Einbeziehung von Russland und China, ergriffen werden. Verhandlungen müssen immer Vorrang vor Krieg haben.

Die angespannte Situation zwischen Israel und dem Iran darf nicht das Ende der Diplomatie sein, sondern muss zur Stunde der Diplomatie werden.“

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