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Des Alternativen Nobelpreises würdig

Pressemitteilung von Annette Groth,

„Die diesjährigen Träger des Alternativen Nobelpreises haben sich für eine friedlichere und gerechtere Welt mit weniger Waffen und mehr ökologischer Vielfalt eingesetzt. Ihr Wirken macht diese Welt für Zehntausende Menschen, die von Not, Elend und Drangsal betroffen sind, täglich ein kleines Stück besser. Sie sind alle vier des Alternativen Nobelpreises mehr als würdig“, erklärt Annette Groth, menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Verleihung des Alternativen Nobelpreises an den palästinensischen Menschenrechtsanwalt Raji Sourani, an den US-amerikanischen Kämpfer gegen Chemiewaffen Paul Walker, an den kongolesischen Arzt Denis Mukwege und den Schweizer Biologen Hans Rudolf Herren. „Freuen würde ich mich, wenn im nächsten Jahr dann auch wieder weibliche Preisträgerinnen für würdig befunden werden. Groth weiter:

„Ich hoffe besonders, dass die Auszeichnung für Raji Sourani mehr Aufmerksamkeit auf das Leid der Menschen im Gazastreifen lenken wird. Das ist in den letzten Monaten noch dringlicher geworden, da die ägyptische Übergangsregierung die Bewegungsfreiheit der Palästinenserinnen und Palästinenser seit Juli massiv eingeschränkt hat. Während in der Vergangenheit 1.200 Personen den Grenzposten zwischen Gazastreifen und Ägypten überquert haben, sind es heutzutage nicht mehr als 250 Menschen. Selbst wenn die Notwendigkeit einer medizinischen Behandlung in Ägypten nachgewiesen wird, werden häufig keine Genehmigungen erteilt. Nahrungsmittel, medizinisches Gerät, Medikamente, Benzin und vieles mehr wird immer knapper – die seit Jahren beklagte humanitäre Katastrophe im Gazastreifen droht sich weiter zu verschärfen.

Die Blockade des Gazastreifens verstößt gegen internationales Recht, die Menschenrechte werden tagtäglich missachtet. Darum fordere ich, die Blockade des Gazastreifens endlich aufzuheben.“

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