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Der Kampf gegen Aids duldet keine Atempause

Pressemitteilung von Barbara Höll,

„Trotz des mutigen und ausdauernden Engagements ist die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland nun erstmals seit langem wieder gestiegen. Dies zeigt, dass der Kampf gegen die Immunschwäche keine Atempause duldet“, so Barbara Höll, lesben- und schwulenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des Weltaidstages am 1. Dezember. Höll weiter:

„In Deutschland sind besonders schwule Männer, Drogenkonsumenten und Prostituierte gefährdet. Hier muss die Prävention noch stärker auf die Lebenswirklichkeit dieser Menschen eingehen. Zugleich müssen wir unsere Anstrengungen gegen die Diskriminierung von HIV-positiven Menschen verstärken. Etwa 80.000 Menschen in Deutschland leben mit der Infektion. Viele von ihnen erleben tagtäglich Diskriminierungen. Die Erfahrungen der letzten drei Jahrzehnte im Kampf gegen Aids haben jedoch gezeigt, dass nur ein liberaler und toleranter Umgang die Infektion in Schach halten kann. Der in Sachsen-Anhalt geplante Zwangstest im neuen Polizeigesetz ist kontraproduktiv und eine Schande für einen demokratischen Rechtsstaat. Was wir benötigen, ist die Erweiterung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, damit auch Menschen mit HIV vor Diskriminierungen geschützt werden, so wie es DIE LINKE fordert.Auch international müssen wir Solidarität üben. Gerade in Krisenzeiten müssen die Entwicklungsstaaten weiterhin in ihrem Kampf gegen Aids unterstützt werden. 33 Millionenen Menschen benötigen täglich die überlebensnotwenigen Medikamente, doch noch immer sterben Menschen, weil sie keine Medikamente bekommen.DIE LINKE streitet für eine solidarische Gesellschaft, in der HIV-positive Menschen unterstützt werden und in der Diskriminierung keinen Platz hat.“

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