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Datenhandel regulieren, Privatsphäre schützen

Pressemitteilung von Klaus Ernst,

„Persönliche Daten von Menschen sind das Gold des digitalen Zeitalters. Oft wird hinter dem Rücken der Menschen damit gehandelt und Profit gemacht. Dieser Handel mit persönlichen Daten muss reguliert werden. Bürgerinnen und Bürger müssen die Souveränität über ihre Daten zurückbekommen. Dazu bedarf es gesetzlicher Regelungen. Das uneingeschränkte Auskunftsrecht muss gewährleistet sein. Ebenso die demokratische Kontrolle darüber, welche Daten zu welchem Zweck erhoben und gespeichert werden dürfen. Beschäftigte müssen vor Überwachung und Kontrolle durch ihre Arbeitgeber geschützt werden“, so Klaus Ernst, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf den heutigen Digitalgipfel der Bundesregierung. Ernst weiter:

„Die Forderung der Arbeitgeberverbände, im Zuge der Digitalisierung die Grenzen der Arbeitszeit auszuhebeln, weisen wir zurück. Die Menschen wollen keine weitere Unterordnung unter digitalisierte Produktionsprozesse, sondern Chancen für mehr Zeitsouveränität nutzen können. Die durch die Digitalisierung erreichbaren Produktivitätsgewinne müssen allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen und nicht nur einer wirtschaftlichen Elite.“