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Das Recht auf einen Ausbildungsplatz sichern

Pressemitteilung von Rosemarie Hein,

„Auch 2016 hatten wieder über 800.000 junge Menschen Interesse an einer Berufsausbildung. Nur 520.000 haben auch einen Ausbildungsplatz erhalten. Und die Zahl der Ausbildungsangebote sinkt weiter. Der Jubel der Bundesregierung ist daher völlig unverständlich. Wir brauchen einen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz“, erklärt Rosemarie Hein zum heute verabschiedeten Berufsbildungsbericht der Bundesregierung. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die Bundesregierung betont unaufhörlich, dass eine gute Ausbildung eine gute Voraussetzung für gut bezahlte Beschäftigung im Beruf ist. Es ist erwiesen, dass eine berufliche Ausbildung nicht in allen Berufen und Regionen vor Niedriglohn schützt. Darum fordert DIE LINKE nicht nur die schnelle und deutliche Anhebung des gesetzlichen Mindestlohnes, sondern auch eine Mindestausbildungsvergütung, die zum Leben reicht.

Zur dualen Ausbildung gibt es viel Zustimmung. Gerade darum bedarf es einer guten Rechtsgrundlage. Es ist unverständlich, warum die Bundesregierung sich ziert, Verbesserungen am Berufsbildungsgesetz, für das der Bund auch noch zuständig ist, vorzunehmen. DIE LINKE hat entsprechende Vorschläge zur Verbesserung des Berufsbildungsgesetzes unterbreitet. Uns geht es um mehr Ausbildungsqualität und mehr Rechtssicherheit für die Auszubildenden.“