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Chancengleichheit für Migranten statt Stimmungsmache

Pressemitteilung von Sabine Zimmermann,

"Die Studie ist ein starker Beleg für die Teilhabe von Migrantinnen und Migranten am Arbeitsleben und der Gesellschaft in Deutschland. Sie straft alle Rechtspopulisten der Lüge, die Ängste und Vorurteile gegen Zugewanderte schüren. Nach wie vor werden Migrantinnen und Migranten jedoch im Arbeitsleben und der Gesellschaft benachteiligt und diskriminiert. Wir brauchen mehr Maßnahmen für Chancengleichheit statt übler Stimmungsmache", erklärt Sabine Zimmermann mit Blick auf die heute vorgestellte Studie zur Arbeitsmarktintegration von Migranten. Die stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:



"Zugewanderte Menschen sind eine große Bereicherung für unsere Gesellschaft und tragen maßgeblich zu unserem Wohlstand bei. Es ist aber unerträglich, dass sie im Arbeitsleben vielfach noch als Arbeitnehmer zweiter Klasse behandelt werden. Jede bzw. jeder Zweite berichtet von Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt und bei Behörden. Damit muss Schluss sein.

Ein großes Manko bleibt auch die Anerkennung der im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse. Nur ein Drittel der Zugewanderten hat bisher überhaupt einen solchen Antrag gestellt, und nur in der Hälfte der Verfahren wurden die Abschlüsse vollständig anerkannt. Dabei begründen sich daraus Lohnunterschiede von 25 Prozent.

Die Bundesregierung unternimmt hier zu wenig und verwendet stattdessen ihre Energie auf Maßnahmen gegen einen angeblichen Sozialmissbrauch, für den sie bisher alle Belege schuldig geblieben ist."

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