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CDU verhindert TV-Übertragung von Merkel-Vernehmung

Pressemitteilung von Dorothée Menzner,

"Wenn es um die Kanzlerin geht, ist Transparenz für die CDU ein Fremdwort", kommentiert Dorothée Menzner, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Gorleben, die Ablehnung einer TV-Übertragung der Vernehmung von Bundeskanzlerin Angela Merkel durch Union und FDP. "Besonders pikant dabei ist, dass sich ausgerechnet der ehemalige ZDF-Hauptstadtkorrespondent Reinhard Grindel, heute CDU-Obmann im Ausschuss, dem berechtigten Wunsch seiner ehemaligen Kollegen nach einer umfassenden Information der Öffentlichkeit widersetzt." Menzner weiter:

"Der TV-Sender Phoenix hatte für die am 27. September anberaumte Vernehmung der Kanzlerin eine Livesendung geplant. Die Vertreter der Koalition haben diesen Antrag heute mit ihrer Mehrheit im Ausschuss abgelehnt. Selbst eine hausinterne Übertragung für interessierte Besucher, die keinen der 40 reservierten Besucherplätze abbekommen haben, ging Union und FDP zu weit – die Bilder könnten ja Beine kriegen, hieß es aus der Koalition. Es wird also nur einem verschwindend kleinen Teil der Öffentlichkeit möglich sein, die Vernehmung Merkels mitzuerleben. Dafür ist die Koalition verantwortlich."

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