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Bundesregierung verschläft Qualifizierung von Kita-Fachkräften

Pressemitteilung von Diana Golze,

Zur Studie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Aus- und Weiterbildung von Angestellten in Kindertagesstätten erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Diana Golze:

DIE LINKE kann sich der Kritik der GEW nur anschließen. Die Besorgnis erregenden Ergebnisse sollten die Bundesregierung endlich aufwecken. Wenn sie nicht schleunigst die Qualifizierung der Kita-Fachkräfte sowie die Betreuungs- und Beschäftigungsbedingungen verbessert, bleibt der für 2013 versprochene Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz ein schöner Traum.

Offenkundig plant die Bundesregierung mit zu wenig Geld, zu wenigen Fachkräften und zu wenig Beachtung der Qualität in Ausbildung und Einrichtungen. Sie unternimmt zu wenig, damit Länder und Kommunen die vorgesehenen 8 Milliarden Euro für den Krippenausbau berappen können. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) setzt sich nicht damit auseinander, dass Städte und Gemeinden wesentlich höhere Kosten für Ausbau, Betrieb und Personal prognostizieren. Sie scheint nicht einmal gemerkt zu haben, dass für das Krippenprojekt, wenn es denn im Jahr 2013 greifen soll, schon jetzt die entsprechenden Fachkräfte ausgebildet werden müssen.

Für DIE LINKE steht fest: Quantität und Qualität müssen beim Ausbau der Kinderbetreuung genauso stimmen wie die Finanzierung. Bei der Ausbildung der Erzieherinnen und Erzieher und bei den Arbeitsbedingungen und dem Gehalt der Beschäftigten setzt sich DIE LINKE für Verbesserungen ein, die dafür sorgen, dass den Bedürfnissen von Kindern und Eltern entsprochen werden kann.

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