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Bundesregierung lässt Praktikantinnen und Praktikanten im Regen stehen

Pressemitteilung von Nele Hirsch,

"Die Große Koalition lässt Praktikantinnen und Praktikanten weiter im Regen stehen. Sie werden ohne gesetzliche Regelungen weiter ausgebeutet und die Regierung schaut tatenlos zu. Denn wieder einmal können sich Union und SPD nicht auf eine gemeinsame Initiative verständigen", so Nele Hirsch zu den heutigen Beratungen im Petitionsausschuss. Die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Selbst die von Olaf Scholz vorgeschlagenen Minimaländerungen zur Verbesserung der Situation von Praktikantinnen und Praktikanten sind der Union offensichtlich noch zu viel. Statt hartnäckig zu bleiben, knickt die SPD wieder einmal ein. So fällt eine gesetzliche Regelung zu Praktika dem Koalitionsgezänk zum Opfer. Tausende Praktikantinnen und Praktikanten, die weitgehend ohne Schutzrecht und für Lau beschäftigt sind, bleiben im Regen stehen. Zu Recht fühlen sich die vielen betroffenen Praktikantinnen und Praktikanten mittlerweile verschaukelt.

Seit über zwei Jahren speist die Bundesregierung sie mit folgenlosen Ankündigungen ab.

DIE LINKE fordert, dass Praktika gesetzlich als Lernverhältnisse definiert werden. Nur so werden Scheinpraktika nach dem Studium oder der Ausbildung verboten und echte Praktika durch Vergütungsanspruch und Schutzrechte sozial geöffnet und qualitativ verbessert."

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