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Bund muss gute Schulverpflegung sicherstellen

Pressemitteilung von Karin Binder,

„Das Schul- und Kita-Essen muss raus aus der Unterfinanzierung. Das ist die Konsequenz aus den massenhaften Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. Wird ein bestimmter Preis unterschritten, sind Abstriche bei Qualität und Lebensmittelsicherheit zwangsläufig die Folge. Auch eine angemessene Bezahlung und Qualifizierung des Caterer-Personals bleiben auf der Strecke. Ökologische Kriterien spielen bei Billigstangeboten ohnehin keine Rolle. Wir sehen den Bund in der Pflicht, flächendeckend ein qualitativ hochwertiges und abwechslungsreiches Schulessen sicherzustellen", erklärt Karin Binder, Obfrau im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, anlässlich der aktuellen Debatte über gesunde Schulverpflegung infolge der Magen-Darm-Epidemie mit 9000 erkrankten Kindern. Binder weiter:

 

„DIE LINKE fordert Bundesministerin Aigner auf, endlich das erforderliche Niveau bei der Lebensmittelsicherheit herzustellen. Dazu müssen die Vorschläge aus dem Gutachten des Präsidenten des Bundesrechnungshofs von 2011 zur Neuausrichtung der Lebensmittelüberwachung konsequent umgesetzt werden. Zudem setzt sich die Linksfraktion für die gezielte Förderung regionaler und saisonaler Versorgungskreisläufe für das Schul- und Kitaessen ein. Dazu könnten vorhandene Gelder des Bundesverbraucherministeriums besser genutzt werden."Hinweis an die Redaktionen:Fachtagung des Arbeitskreises 1 der Fraktion DIE LINKE: "Auf dem Weg zu einer guten und kostenfreien Schulverpflegung" am 18.10.2012 in Berlin www.linksfraktion.de/termine/appetit-schule-weg-kostenfreien-schul-kita-verpflegung/

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