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Bologna-Gipfel muss Verbesserungen bringen

Pressemitteilung von Nicole Gohlke,

„Den Bologna-Gipfel haben die Studierenden in harten Protesten erkämpft. Wenn die Verantwortlichen sich weiterhin weigern zu handeln, werden auch die Proteste weitergehen“, erklärt Nicole Gohlke zu den Forderungen der Studierenden zum Bologna-Gipfel am 17. Mai. Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Ministerin Schavan will gemeinsam mit den Ländern in den nächsten zehn Jahren vier Milliarden Euro in die Hochschulen stecken. Das wird keinesfalls ausreichen, um das Bologna-Chaos zu beenden. Jährlich sind mindestens drei Milliarden Euro zusätzlich für den Ausbau der Hochschulen notwendig, wie die Hochschulrektorenkonferenz bereits Ende 2008 forderte.

Die Studierenden drohen zu Recht mit Boykott, wenn Frau Schavan nicht bereit ist, gemeinsam mit den Kultusministern den freien Masterzugang und die Verbesserung der finanziellen und personellen Situation der Hochschulen durchzusetzen.

Seminare mit 60 und mehr Studierenden machen wissenschaftliche Diskussionen und eine Beteiligung der Studierenden an der Forschung unmöglich. Den gestiegenen Studierendenzahlen muss endlich eine entsprechende Erhöhung des Lehrpersonals folgen.

Für die Forderung nach freiem Masterzugang haben fast alle Verantwortlichen Verständnis und Sympathie geäußert. Geändert hat sich bislang jedoch noch nichts. Das können die Minister am Montag schnell und einfach umsetzen, wenn sie denn wollen.“

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