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BND-Eingeständnis zur Entführung El Masris wirft weitere Fragen auf

Pressemitteilung von Wolfgang Neskovic,

Der Bundesnachrichendienst hat heute eingeräumt, bereits im Jahr 2004 - und damit viel früher als bisher bekannt - von der Entführung des Deutsch-Libanesen Khaled El Masri gewusst zu haben. Zur heutigen Presseerklärung des BND erklärt der rechtspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE., Wolfgang Neskovic:

Die konsequente Aufklärungsarbeit der Opposition trägt erste Früchte.

Das Eingeständnis des BND, ein Mitarbeiter habe bereits in der ersten Januarhälfte 2004 von der Entführung El Masris erfahren, wirft aber weitere Fragen auf: Warum hat der Mitarbeiter an einem Gespräch in einer mazedonischen Behördenkantine teilgenommen, warum hat er dies nicht seinen Vorgesetzten gemeldet und warum ist der ganze Vorgang erst jetzt bekannt geworden?

Die Linke wird auch weiterhin konsequent an der Aufklärung des Geschehens arbeiten.

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