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Bildung ist Gemeinschaftsaufgabe

Pressemitteilung von Rosemarie Hein,

„Die Bundesregierung muss ihrer Verantwortung nachkommen und endlich eine tiefgreifende Reform des Bildungswesens auf den Weg bringen“, erklärt Rosemarie Hein anlässlich des 3. Bildungsgipfels am 10. Juni. „Die bildungspolitische Misere kann nur durch eine Gemeinschaftsaufgabe Bildung von Bund, Ländern und Kommunen behoben werden.“ Die Sprecherin für allgemeine Bildung der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Die letzten beiden Bildungsgipfel haben außer wohlklingenden Bekundungen nichts gebracht. Die Schulen und Hochschulen in den Ländern sind chronisch unterfinanziert und werden, wie in Hessen, noch weitere finanzielle Einsparungen ertragen müssen. Das beim letzten Bildungsgipfel bekräftigte Ziel der Bundesregierung, zukünftig zehn Prozent der Ausgaben des Bruttoinlandsprodukts für Bildung ausgeben zu wollen, kann nur als Augenwischerei verstanden werden, wenn gleichzeitig mittels Sparpaket durch die Hintertür gekürzt wird. Eine solche Politik beschneidet das Recht der Menschen auf soziale Teilhabe und ist somit undemokratisch.

DIE LINKE fordert eine tiefgreifende und nachhaltige Reform des Bildungssystems. Dazu gehören eine solidere Finanzierung der Bildungseinrichtungen sowie eine bessere Kooperation zwischen Bund, Ländern und Kommunen. Schulen und Hochschulen benötigen deutlich mehr Lehr- und Fachkräfte, um dem drohenden Personalmangel begegnen zu können. Ferner muss das Durcheinander unterschiedlicher Schulformen, deren Abschlüsse nicht in allen Ländern anerkannt werden, endlich beendet werden.

Bildung muss für alle zugänglich sein.“

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