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Atomausstieg bis 2014 machbar

Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter,

"Der Ausstieg aus der Atomenergie ist früher als 2021 möglich. Von dieser Aussage der Ethikkommission sollte die Bundesregierung sich leiten lassen", erklärt Eva Bulling-Schröter, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzende des Umweltausschusses des Bundestages, zu den von der Kommission vorgelegten Zwischenergebnissen. Bulling-Schröter weiter:

"Die Ethikkommission widerlegt die atomlobbygesteuerten Argumente all jener in der Koalition, die den Automausstieg noch immer verschleppen wollen. Technisch und wirtschaftlich wäre der Ausstieg sogar bis Ende 2014 machbar, wie es DIE LINKE fordert.

Dass die sieben ältesten Meiler und der Pannen-Reaktor Krümmel für immer abgeschaltet bleiben müssen, versteht sich von selbst. Auch hier sollte die Koalition auf die von ihr berufene Kommission hören. Abgeschaltete AKWs als Kaltreserve für Stromengpässe vorzuhalten, wie es die Ethikkommission vorschlägt, ist dagegen überflüssig und würde die Unumkehrbarkeit eines beschleunigten Atomausstiegs gefährden.

Zudem muss der Ausstieg schnellstens parlamentarisch verankert werden. Durch die Zeit, die bis jetzt verloren gegangen ist, drohen hohe Schadensersatzansprüche der AKW-Betreiber. Das muss durch ein zügiges, aber gründliches Verfahren im Parlament verhindert werden."

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