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Arbeitsplatz-Auslagerung bei der Telekom nicht hinnehmen

Pressemitteilung von Werner Dreibus,

Zu den Warnstreiks gegen die Auslagerung von rund 50.000 Service-Beschäftigten bei der Telekom erklärt Werner Dreibus, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.:

Die geplanten massiven Einkommenskürzungen und die Verlängerung der Arbeitszeit dürfen nicht kampflos hingenommen werden. Nur deutlicher Druck auf den Telekom-Vorstand stärkt die Position der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es kann nicht sein, dass sich ein Unternehmen wie die Telekom einseitig nur an Gewinninteressen und den Interessen der Aktionäre orientiert. Eine grundsätzliche Kurskorrektur der bisherigen Politik des Arbeitsplatzabbaus ist notwendig.

Die Bundesregierung wurde aufgefordert, ihren Einfluss durch ihre Vertreter im Aufsichtsrat zu nutzen. Leider lässt sie keine Bemühungen erkennen, der Arbeitsplatzvernichtung im großen Stil entgegen zu treten. DIE LINKE. wird diese Entwicklungen weiter verfolgen und sich für die berechtigten Interessen der Beschäftigten einsetzen.

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