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Anheben der EEG-Umlage ist unnötig und ungerecht

Pressemitteilung von Eva Bulling-Schröter,

„Das Anheben der EEG-Umlage um 0,18 Cent ist wenig einleuchtend. Denn für einen Herbstmonat ist das EEG-Konto mit 2,5 Milliarden Euro prall gefüllt. Dies wäre Gelegenheit genug, die EEG-Umlage zu senken und das Guthaben abzuschmelzen“, kritisiert Eva Bulling-Schröter, energie- und klimapolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, das Anheben der EEG-Umlage durch die Bundesnetzagentur. Eva Bulling-Schröter weiter:

„Ungerecht ist nach wie vor, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem Strompreis die Vergünstigungen für die energieintensive Industrie in Höhe von fünf Milliarden Euro jährlich bezahlen. Das macht etwa ein Cent pro Kilowattstunde aus. Ihr Versprechen, diese überzogenen Vorteile der stromfressenden Unternehmen einzudampfen, hat die Bundesregierung mit der letzten EEG-Reform nicht gehalten. Wie die Union jetzt von einer Kostenexplosion zu sprechen, ist Irreführung und Propaganda alten Stils gegen die Erneuerbaren Energien.

Die Stromkundinnen und –kunden könnten allerdings erheblich entlastet werden, wenn man die Stromsteuer auf ein Minimum reduzieren würde, was DIE LINKE seit Jahren vorschlägt. So könnte man den Strompreis zum Beispiel um 1,5 Cent pro Kilowattstunde senken. Denn die Stromsteuer belastet, wie alle Steuern und Umlagen, ärmere Haushalte stärker als besserverdienende.“

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