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Ampelkennzeichnung wird zur Mutprobe für Aigner

Pressemitteilung von Karin Binder,

„Jetzt kann Verbraucherministerin Aigner zeigen, wofür sie verbraucherpolitisch steht und ob sie Format genug hat, es mit der Lebensmittellobby aufzunehmen“, so Karin Binder anlässlich des heutigen Spitzengesprächs der Verbraucherministerin mit Lebensmittelindustrie und Handel erklärt Karin Binder. Die Sprecherin für Verbraucherschutz der Fraktion DIE LINKE weiter:

„Ihre Länderkolleginnen und -kollegen fordern seit Monaten eine eindeutige Lebensmittelkennzeichnung in Ampelfarben, ebenso die Verbraucherorganisationen und die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher.

Bisher hatte sich Aigner hinter der Behauptung verschanzt, es müsse hierfür eine einheitliche EU-Regelung geben. Eine solche Regelung liegt bereits vor und lässt sehr wohl Spielraum für nationale Ausgestaltungen. Kein Hindernis also für eine verpflichtende Einführung der Ampelkennzeichnung.

Fett- oder zuckerreiche Kalorienbomben müssen beim Einkauf auf den ersten Blick zu erkennen sein. Wer gesundheitsbewusstes Ess- und Einkaufsverhalten von Verbraucherinnen und Verbrauchern unterstützen will, kommt nicht an einer verständlichen, einheitlichen und vor allem rechtlich verbindlichen Kennzeichnung von Lebensmitteln vorbei.“

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