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Alarmierende Zahlen im Berufsbildungsbericht

Pressemitteilung von Agnes Alpers,

"Der Berufsbildungsbericht 2010 ist eine erneute bildungspolitische Bankrotterklärung der Bundesregierung. Ein großer Teil der Jugendlichen wird schon in der Schule ausgegrenzt und hat danach kaum eine Chance, einen Ausbildungsplatz zu finden", kommentiert Agnes Alpers Meldungen, denen zufolge ein großer Teil der Schulabgänger nicht ausbildungsreif ist. Die Sprecherin der Fraktion DIE LINKE für berufliche Aus- und Weiterbildung erklärt weiter:

"Es ist geradezu zynisch, den Jugendlichen für die Bildungsmisere auch noch die Schuld in die Schuhe zu schieben. Nur noch ein Viertel aller Betriebe bildet aus. Hunderttausend Jugendliche werden jahrelang in Warteschleifen abgeschoben. Jeder vierte Hauptschüler hat vier Jahre nach seinem Schulabschluss immer noch keinen Ausbildungsplatz. Hier ist die Politik in der Pflicht. Der Ball liegt bei Ministerin Schavan, nicht bei den Jugendlichen. Ziel muss es sein, allen Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen."

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