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Akzeptanz und Solidarität im Zeichen von AIDS

Pressemitteilung von Barbara Höll,

„Auch 25 Jahre nach Entdeckung des HI-Virus brauchen die Betroffenen immer noch mehr konkrete gesellschaftliche Akzeptanz und Solidarität sowie medizinische Unterstützung“, so Barbara Höll, lesben- und schwulenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE anlässlich des internationalen Weltaidstages am 1. Dezember. Höll weiter:

„Der Nachweis des HI-Virus im Blut bedeutet für die betroffenen Menschen, Ausgrenzung und Stigma. Ob Popsängerin oder Reinigungskraft, die Betroffenen versuchen meist ihre Infektion zu verheimlichen. Etwa 100.000 Menschen leben in Deutschland mit dem HI-Virus. 33 Millionen sind es weltweit. Für die Menschen im Süden bedeutet HIV/Aids zumeist immer noch ein baldiges Todesurteil, weil Gesundheitssysteme fehlen und Pharmafirmen des Nordens nur an ihre Profite denken. Bei Gewinnmargen von mehreren 1000 Prozent lässt sich gut leben. Wir müssen endlich die Pharmafirmen zwingen von ihren Patenten abzurücken, um so Menschenleben retten zu können. Die Infektion ist zu einer behandelbaren Erkrankung geworden und bei regelmäßiger Einnahme der entsprechenden Medikamente lässt sich das Leben beachtlich verlängern.

Wir müssen die Betroffenen weltweit unterstützen. Solidarität darf am Weltaidstag nicht nur ein wiederkehrender Appell sein, sondern muss konkret werden.“

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