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Transparenz für alle Bürgerinnen und Bürger schaffen

Nachricht von Dorothée Menzner, Kornelia Möller,

Untersuchungsausschuss Gorleben nimmt Arbeit auf

"Wir werden im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Gorleben in enger Zusammenarbeit mit fachkompetenten Wissenschaftlern Licht ins Dunkel von Gorleben bringen", kommentiert Dorothée Menzner, Obfrau im Untersuchungsausschuss und energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE die heutige Konstituierung des Untersuchungsausschusses.

"Wir werden im Verlauf der Vernehmungen und des Aktenstudiums aufzeigen, dass für die Festlegung des Standorts Gorleben keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, sondern rein politische Gründe entscheidend waren. Schon die Erfahrungen in der Asse zeigen, dass ein Salzstock untauglich für die Lagerung der strahlenden Brennstäbe ist."

Kornelia Möller, zweites Mitglied der LINKEN im Untersuchungsausschuss kommentiert die Konstituierung weiter: "Sollte sich der Verdacht erhärten, dass politischer Druck anstatt geologischer Kriterien für die Wahl Gorlebens ausschlaggebend war und Fakten zur Eignung von Gorleben als Atommülllager geschönt oder gar verschwiegen wurden, wäre dies ein Skandal, der weitreichende Folgen hätte. So müssten zuallererst die AKWs Biblis, Unterweser und Brunsbüttel sofort stillgelegt werden, da ihnen der Entsorgungsnachweis für ihre Betriebserlaubnis wegbrechen würde. Der LINKEN geht es darum, Transparenz für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und Gorleben endgültig zu stoppen."

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