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Spielend gewinnen gegen Homophobie im Fußball

Im Wortlaut von Raju Sharma,

Wie in jedem Jahr sind die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE während der so genannten Parlamentarischen Sommerpause viel in ihren Wahlkreisen unterwegs. Vor Ort nehmen sie sich der Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger an, besuchen Betriebe und Vereine, engagieren sich für lokale und regionale Anliegen. Auf linksfraktion.de schreiben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier über ihren Sommer im Wahlkreis.


Scheckübergabe: Raju Sharma (l.) und Christian Till, erster Vorsitzender Lübecker CSD e.V.  (Fotograf: Sascha Luetkens)


Von Raju Sharma

Am Samstag, den 28. Juli, fand unter meiner Schirmherrschaft auf dem Lübecker Hansaplatz ein Fußball-Fan-Turnier gegen Homophobie statt. Organisiert wurde das Turnier von Roter Stern Lübeck zu Gunsten des Lübecker CSD e.V.    Schon Anfang Juli konnte ich den ersten Sprecher des Lübecker CSD e.V., Christian Till, und den Präsidenten des Roter Stern Lübeck, Millo Dohmen, in Berlin begrüßen, wo sie im Rahmen einer Wahlkreisfahrt auf meine Einladung gemeinsam unterwegs waren.   Gleichstellung, gesellschaftliche Anerkennung, vernünftige Lebensbedingungen oder tolerantes Miteinander sind Themen, die uns schon seit längerer Zeit miteinander verbinden. Auch im sportlichen Bereich gab es schon Berührungspunkte zwischen Roter Stern und mir, wie zum Beispiel das Freundschaftsspiel gegen die Fußball-Mannschaft der Linksfraktion im Bundestag, die Roten Socken, im vergangenen Jahr. Schon seit dem Jahr 2005 unterstützt der Fraktionsverein der Linksfraktion den Lübecker CSD mit Spenden.    Die Zusammenarbeit bei solchen Anlässen, wo gesellschaftlich wichtige Gruppen, Sport und Politik aufeinandertreffen und gemeinsam etwas gestalten können, macht mir viel Freude. Es entstehen dauerhafte Kontakte zwischen allen Akteuren und damit eine Grundlage für gemeinsames Handeln. Das bestätigt mich.   Bei bestem Wetter - trotz gegenteiliger Vorhersagen - eröffnete ich das Turnier, an dem insgesamt sieben Mannschaften teilnahmen, und konnte dem ersten Vorsitzenden des Lübecker CSD e.V. einen Scheck des Fraktionsvereins in Höhe von 500 Euro überreichen. Als Preise hatte ich für die Siegerteams mehrere Fußball-Bücher aus meiner privaten Sammlung sowie ein Tipp-Kick-Spiel gestiftet.   Im Gegenzug bekam ich von Roter Stern Lübeck eine Urkunde über die Ehrenmitgliedschaft im Verein und einen Vereinsschal überreicht - was nicht nur ein Zeichen der Anerkennung, sondern auch ein Geburtstagsgeschenk  war.    Insgesamt war es ein guter Tag, an dessen Ende zwar die erste Mannschaft von Roter Stern Lübeck siegte. Gewonnen haben jedoch alle, die sich engagiert und offensiv gegen Homophobie im Fußball, wie auch sonst überall in der Gesellschaft, einsetzen.   Die Teilnehmenden waren sich nach dem Turnier einig, dass sich alle eine neuerliche Auflage im kommenden Jahr geben soll. Der Lübecker CSD-Verein und der Rote Stern Lübeck würden sich dann auch darum bemühen, das Team der Roten Socken als teilnehmende Mannschaft begrüßen zu dürfen. Spekuliert wird dann natürlich wieder über meinen Einsatz auf dem grünen Rasen...

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