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Sechs Fragen an Wolfgang Gehrcke

Im Wortlaut von Wolfgang Gehrcke,

41 der 76 Abgeordneten, die DIE LINKE im 17. Bundestag stellt, üben ihr Mandat bereits seit 2005 oder länger aus. Woran können sie anknüpfen? Wie wollen sie ihre Arbeit fortsetzen? Was wollen sie anders machen? linksfraktion.de fragt nach.


Wolfgang Gehrcke, 66, Journalist aus Hessen

Welche Erfahrung, welches Ergebnis oder Ereignis hat Sie in den zurückliegenden vier Jahren besonders darin bestärkt, dass sich ihre Arbeit lohnt?

Dass in Deutschland eine mehrheitliche Stimmung gegen Kriegsbeteiligungen vorhanden ist. Daran hat DIE LINKE einen guten Anteil, und ich hoffe, auch persönlich dazu beigetragen zu haben.

Neue Wahlperiode, alte Kanzlerin: Mit welchen Erwartungen gehen Sie als Abgeordneter in die kommenden vier Jahre?

Wir müssen klar und fest in unseren Positionen sein und inhaltlich besser werden. Die Kunst der Zuspitzung und der Alternative sollten wir uns zueigen machen.

Was wollen Sie im Bundestag anders oder besser machen als bisher?

Über den deutschen Tellerrand hinaus die Probleme der Welt benennen.

DIE LINKE ist jetzt mit 76 Abgeordneten im Bundestag vertreten - 23 mehr als bislang. Was wird sich in der neuen Fraktion und für Sie als eines ihrer Mitglieder verändern?

Wir kennen uns ja noch kaum, mal sehen. Es wird sicher nicht weniger Arbeit, weil die Anforderungen steigen.

Warum ist Opposition nicht Mist?

Alle Veränderungen beginnen mit Opposition.

Wie können Sie als Abgeordneter dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst noch mehr für ihre Interessen streiten?

Die Politik muss aus den Hinterzimmern der Macht wieder auf die Straßen und Plätze gebracht und zur öffentlichen Sache gemacht werden. Das ist mein Anspruch.

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