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Sangerhausen und Berga bleiben bunt

Im Wortlaut von Harald Koch,

Harald Koch (2.v.l.) demonstriert in Sangerhausen gegen eine Veranstaltung von Neo-Nazis.

Von Harald Koch

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sangerhausen und Umgebung wurden von dem Aktionsbündnis "Sangerhausen bleibt bunt"  am 10.08.2013 aufgerufen, sich lautstark an der „Aktion Gegenwind“ zu beteiligen. Gemeinsam mit dem Bündnis für Demokratie und Bürgerbeteiligung aus der Lutherstadt Eisleben und dem Bündnis gegen Rechts aus Nordhausen mobilisierte man in den letzten Tagen zu einer Gegenaktionen zu einem geplanten Neonazifest am 10.08.2013 in Sangerhausen oder in Berga.

Ich bin sehr glücklich, dass so viele Menschen hör- und sichtbaren Protest gegen Rechts, gegen Rassismus und für Weltoffenheit und Menschenrechte zeigten. Ich danke allen engagierten Menschen für ihre Zivilcourage!

Wichtig war dem Bündnis vor allem ein friedlicher und kreativer Protest. Das Bündnis, welches aus mehr als 30 Vereinen, Parteien und Verbänden besteht, hat an insgesamt acht Plätzen in beiden Orten Aktionen durchgeführt. Ich nahm bereits am 09.08. am Konzert „Together Against Nazism!“ in der Walkmühle Sangerhausen teil.

Mit Unterstützung des DGB und dem Rofuki e.V. konnten alles in allem große Aktionen, wie das mit 300 Menschen gut besuchte Konzert in Sangerhausen, oder ein buntes Fest auf dem Markt durchgeführt werden. Der Marktplatz von Sangerhausen war neben dem bunten Fest zeitgleich Startpunkt der zentralen Demonstration von „Sangerhausen bleibt bunt“. An dieser nahmen zwischen 150 und 200 Menschen teil und zeigten ihre Ablehnung des rechten Gedankengutes. Nach Einschätzung des Bündnisses nahmen allein in Sangerhausen an beiden Tagen etwa 600 Menschen teil. In Berga fand am Freitag ein kurz organisierter Kerzengang mit etwa 90 bis 100 Menschen statt, an dem ich mich ebenfalls beteiligte.

linksfraktion.de, 13. August 2013

 

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