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»Runder Tisch Friedensbewegung« 2010

Nachricht von Christine Buchholz,



Einmal im Jahr lädt die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag Vertreterinnen und Vertreter der Friedensbewegung ein, um über zentrale Fragen der Friedenspolitik zu diskutieren. Beim diesjährigen "Runden Tisch Friedensbewegung" am 18. Juni standen der Krieg in Afghanistan und die Militarisierung des Öffentlichen Raums im Mittelpunkt.

"Während die Kriegsbefürworter das den Rohstofffund in Afghanistan nutzen wollen, um eine Dauerbesatzung zu begründen, muss es doch politisch vielmehr darum gehen, die  Afghanen in ihrem Bemühen zu unterstützen, die Souveränität über ihr Land und ihre Bodenschätze zu erhalten.  Somit wird unsere Forderung nach dem raschen Abzug noch bedeutsamer",  argumentierte Lühr Henken vom Bundesausschuss Friedensratschlag. Die Friedensbewegung führt eine zentrale Unterschriftenkampagne zur Beendigung des Afghanistankrieges durch.

Besorgt zeigten sich die Teilnehmenden über das fortschreitende Eindringen der Bundeswehr in den Öffentlichen Raum - in Schulen, Universitäten, Messen und andere öffentliche Veranstaltungen. Mit Mike Niederstraszer von der GEW Studierendengruppe und Thomas Haschke von der Friedensbewegung aus Baden-Württemberg berichteten zwei Aktivisten über die Strategien der Bundeswehr und die Möglichkeiten von Gegenwehr.

DIE LINKE, die sich als einzige Antikriegskraft im Bundestag versteht, sucht weiter den aktiven Austausch mit allen Initiativen der Friedensbewegung.