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Rente, Löhne, NSU: Unterwegs in Zwickau

Im Wortlaut von Jörn Wunderlich,

Wie in jedem Jahr sind die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE während der so genannten Parlamentarischen Sommerpause viel in ihren Wahlkreisen unterwegs. Vor Ort nehmen sie sich der Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger an, besuchen Betriebe und Vereine, engagieren sich für lokale und regionale Anliegen. Auf linksfraktion.de schreiben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier über ihren Sommer im Wahlkreis.

Am Infostand in Zwickau diskutiert Jörn Wunderlich (re.) unter anderem über das Rentenkonzept der Fraktion DIE LINKE.

 

Von Jörn Wunderlich

 

Heute Vormittag waren meine Fraktionskollegin Sabine Zimmermann und ich mit unseren MitarbeiterInnen im Landkreis Zwickau unterwegs. Wir informierten die PassantInnen am Schumannplatz in Zwickau zum Thema „Solidarische Alterssicherung – Kein Spiel mit der Rente“. Sie  nahmen gern unser Material zum Thema mit, und es ergab sich so manches Gespräch über das Thema. Vor allem der fehlende Mindestlohn, die niedrige Bezahlung vieler Arbeitsverhältnisse und die daraus folgende niedrige Rente, aber auch die Bestrafung mancher DDR-Bürgerinnen und DDR-Bürger wurde von den Bürgerinnen und Bürgern kritisiert. Deutlich wurde bei diesen Gesprächen, dass die Bürgerinnen und Bürger unsere Vorschläge unterstützen, aber den Zusammenhang zwischen Mehrheitsverhältnissen im Bundestag und Umsetzung unserer Ideen und Vorschlägen nicht direkt ziehen. Unserem Standort gegenüber befand sich eine Berufsschule. Und so übernahmen wir gleich mal die mobile Pausenversorgung der Azubis. Begehrt waren hier  außer der Problematik zur Rente auch  Material zu Neonazis, DIE LINKE-Schlüsselbänder, Kondome und die unter Jugendlichen sehr beliebten Weingummiherzen. Da in Zwickau ja der letzte Sitz der NSU-Zelle war, ergaben sich hier viele Gespräche mit diesem Inhalt. Die Pausen waren jedoch viel zu kurz, um dieses Thema umfassend zu diskutieren.

 

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