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PKV verliert seit Jahren Mitglieder

Nachricht von Sabine Zimmermann,

In den vier Jahren 2012 bis 2015 haben die privaten Krankenversicherungen (PKV) rund 190.000 Versicherte verloren. Durchgängig negativ waren ihre Salden sowohl, was die Gesamtzahl ihrer Versicherten angeht, als auch im Hinblick auf die Wechsel von und zur Gesetzlichen Krankenversicherung. Zur GKV wechselten im genannten Zeitraum knapp 90.000 PKV-Versicherte.

Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Frage der LINKEN Abgeordneten Sabine Zimmermann sowie aus Daten der PKV hervor, die die Abgeordnete ausgewertet hat.

Dazu erklärt die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag:

„Die private Krankenversicherung hat ihren Zenit überschritten. Den Menschen wurde jahrelang erzählt, dass privat immer besser sei als öffentlich. Die konkreten Erfahrungen mit steigenden Beitragssätzen und immer schlechteren Leistungen überzeugen jetzt immer mehr Versicherte, sich doch besser auf die Gesetzliche Krankenversicherung mit ihrem Solidarsystem zu verlassen.“

Zimmermann weiter: „Eine umfassende und bezahlbare Versicherung im Krankheitsfall muss für alle Menschen zugänglich und erschwinglich sein. Am besten sollten alle Versicherten – Beschäftigte, Selbstständige und Beamte – in ein und dieselbe Versicherung einzahlen. Damit wäre die Finanzierung guter Gesundheitsleistungen für alle gesichert. Deswegen tritt die LINKE für eine Solidarische Gesundheitsversicherung ein.“

Die Daten, die zur Auswertung herangezogen wurden, sind auf Anfrage im Büro von Sabine Zimmermann erhältlich.

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