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Occupy-Senioren in Pankow

Im Wortlaut von Stefan Liebich,

Wie in jedem Jahr sind die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE während der so genannten Parlamentarischen Sommerpause viel in ihren Wahlkreisen unterwegs. Vor Ort nehmen sie sich der Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger an, besuchen Betriebe und Vereine, engagieren sich für lokale und regionale Anliegen. Auf linksfraktion.de schreiben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier über ihren Sommer im Wahlkreis.

 

Von Stefan Liebich

 

"Die Seniorinnen und Senioren der Freizeitstätte Stille Straße in Berlin-Pankow wehren sich lautstark und entschlossen dagegen, dass ihre Einrichtung endgültig geschlossen und die Villa in nobler Wohnlage verkauft werden soll. Schon sehr lange, lange bevor auch bundesweite Medien die Berichterstattung aufgenommen haben, unterstützen wir LINKE aus Pankow die Aktivistinnen und Aktivisten. Ende Juni besetzten diese nun ihre Einrichtung. Am Tag der Hausbesetzung konnte ich leider nicht dabei sein. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass Doris Syrbe vom Klubvorstand einige Tage später trotzdem Zeit für ein Gespräch hatte, obwohl der Terminkalender randvoll ist.

Die Solidarität ist beeindruckend. Jüngere und Ältere kommen mit Obst und Gemüse vorbei, bieten Hilfe an, wollen sich informieren. Nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus dem Wedding, aus Schöne- und aus Heidelberg. Berliner LINKE brachten unter anderem Linseneintopf vorbei - Elke Breitenbach aus dem Abgeordnetenhaus und ihre Helfer wurden mit großem Hallo begrüßt - und Evi Lämmer vom LINKEN Bezirksverband Pankow leistet viel Unterstützung.

Es ist also viel los dort und ich hoffe, dass die rot-grüne Mehrheit im Bezirk endlich dazu gebracht wird, ihren großen Fehler einzusehen. Die Schließung dieser Pankower Seniorenfreizeitstätte ist eine nicht akzeptable Demontage einer sozialen Institution, in der absolut sinnvolle und notwendige nachbarschaftliche Arbeit geleistet wird. Die betroffenen Seniorinnen und Senioren protestieren seit Jahren engagiert gegen die Schließung ihrer Einrichtung. Dem muss, so wie bei den erfolgreichen Protesten gegen den Pankower Kulturabbau auch, umgehend Rechnung getragen werden."

 

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