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Nein zum Saalekanal

Im Wortlaut von Rosemarie Hein,

Wie in jedem Jahr sind die Mitglieder der Fraktion DIE LINKE während der so genannten Parlamentarischen Sommerpause viel in ihren Wahlkreisen unterwegs. Vor Ort nehmen sie sich der Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger an, besuchen Betriebe und Vereine, engagieren sich für lokale und regionale Anliegen. Auf linksfraktion.de schreiben die Parlamentarierinnen und Parlamentarier über ihren Sommer im Wahlkreis.

Rosemarie Hein gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Sabine Dirlich an der Elbe in Breitenhagen

Während meiner Sommertour durch den Wahlkreis machte ich auch in Groß Rosenburg und Breitenhagen im Salzlandkreis Station. In vielen Gesprächen mit Einwohnerinnen und Einwohnern zeigte sich immer wieder, dass die positive Entwicklung der Region hier vor allem dem ehrenamtlichen Engagement vieler Akteure vor Ort zu verdanken ist. Insbesondere der sanfte Tourismus wurde zum Motor dieser Entwicklung. Es wurde aber auch deutlich, dass diese Entwicklung nicht durch verkehrspolitische Fehlplanungen kaputt gemacht werden darf: Der Saale-Kanal würde den eingeschlagenen Weg zu einer Sackgasse machen.

Es ist beeindruckend, was die Menschen hier in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben. Die vielen kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten machen die Elbe-Saale-Region zu einem einmaligen touristischen Ziel. Der Tourismus ist es auch, der vielen Menschen Lohn und Brot gibt. Die Menschen haben hier verstanden, dass ihre Region als touristisches Ziel nur eine Chance hat, wenn sie die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich halten. Der Saale-Kanal wäre nicht nur ein umwelt- und verkehrspolitisches Fiasko, er würde auch die wirtschaftliche Entwicklung der Elbe-Saale-Region massiv schädigen. Deshalb kann es nur klares NEIN ZUM SAALEKANAL geben.

Von Rosemarie Hein

linksfraktion.de, 25.08.2010

Zur Übersichtsseite der Reihe Sommer im Wahlkreis