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Kohlekraftwerke im Klimawandel: verbieten oder verbessern?

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DIE LINKE. Umweltpolitik im Gespräch

Diskussion mit Hans-Kurt Hill (MdB DIE LINKE.), Michael Grunst (Vorsitzender des Umweltausschusses der BVV-Lichtenberg, Linkspartei.PDS), Reinhard Klopfleisch (ver.di), Thorben Becker (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, BUND)

am Montag, 21. Mai 2007, um 19:00 Uhr in den Grünen Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin

45 neue Kohlekraftwerke sind in Deutschland geplant. Zusammen genommen wird ihre installierte Leistung 43.700 Megawatt betragen. Werden die Vorhaben realisiert, stiege der jährliche Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) schon ab dem Jahr 2012 über den Wert von 1990. Das Ziel, den CO2-Ausstoß in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent zu senken, wäre damit hinfällig. Auf lokaler Ebene haben sich daher schon zahlreiche Initiativen gegen den Neubau von Kohlekraftwerken gegründet.

Die Bundesregierung sieht dieser Entwicklung tatenlos zu. Ein Eingreifen in die Kraftwerksplanung findet nicht statt. Pünktlich zum Auslaufen des Kyoto-Protokolls und noch bevor eine Technologie zur Abtrennung und Verklappung von CO2 für den kommerziellen Betrieb hinreichend erforscht ist, schafft die deutsche Energiewirtschaft vollendete Tatsachen, um sich die Taschen zu füllen. Welche Möglichkeiten gibt es, den Bau klimaschädlicher Kohleblöcke zu verhindern und wie kann die Energieversorgung ohne Atom und Kohlekraftwerke sichergestellt werden? Welche Rolle soll zukünftig die heimische Stein- und Braunkohle spielen?

Die Veranstaltung ist Teil der vierteljährlich stattfindenden Reihe „DIE LINKE. Umweltpolitik im Gespräch“.

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THEMEN A-Z: Energiepolitik

EMISSIONSHANDEL: Lizenz zum Gelddrucken für Stromkonzerne oder wirksames Instrument für den Klimaschutz? (Veranstaltungsreihe: DIE LINKE. Umweltpolitik im Gespräch, 26. Februar 2007)

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