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»Gegen eine ausufernde Globalisierung, die einzig und allein im Dienste der Konzerne steht«

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Zehntausende protestieren gegen transatlantische Freihandelsabkommen

Auch in Spanien, wie hier in der Stadt Santa Cruz, gingen die Menschen gegen TTIP & Co. auf die Straße. Foto: flickr.com/arribalasqueluchan

 

Am globalen Aktionstag gegen Freihandel am 18. April protestierten bei 700 Aktionen in etwa 45 Ländern - davon allein 230 in Deutschland - zehntausende Menschen gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA und Kanada. 

In Wien beteiligten sich laut Attac Österreich etwa 15 000 Menschen an einer Demonstration in der Innenstadt. Landesweit waren es dem globalisierungskritischen Netzwerk zufolge 22 000 Menschen, darunter 2 000 Menschen in Graz. Proteste mit jeweils mehreren tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern gab es unter anderem in Brüssel, Prag und Helsinki. In Berlin versammelten sich 4 000 Menschen, in Leipzig und Nürnberg jeweils 2 000, in Kassel 1 200 und in Stuttgart etwa 1000.

In München protestierten 20 000 Bürgerinnen und Bürger gegen TTIP, CETA und TiSA. In Köln verlangten die Gegnerinnen und Gegner der Freihandelsabkommen in umgetexteten Karnevalsliedern mehr Schutz für Umwelt, Arbeitnehmer, Konsumenten und deren Gesundheit. In Karlsruhe gab es einen Fahrrad- und in Ulm einen Traktor-Korso.

Am Rande der Proteste in Berlin traf sich Gregor Gysi zu einem ausführlichen Gespräch mit Globalisierungskritiker und Oscar-Preisträger Michael Moore. Der “Provokateur ist für die USA besonders wichtig. Und es beruhigt mich sehr zu wissen, dass sich in den USA genauso wie bei uns Menschen gegen eine ausufernde Globalisierung engagieren, die einzig und allein im Dienste der Konzerne steht. Er teilt unsere scharfe Kritik an dem geplanten Freihandelsabkommen TTIP mit den USA”, verbreitete Gysi danach im Sozialen Netzwerk Facebook.

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