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Für eine gerechte und solidarische Welt

Nachricht von Heike Hänsel,

DIE LINKE stellt entwicklungspolitische Leitlinien vor

Niema Movassat, Annette Groth und Heike Hänsel (v.l.n.r.) mit ihren Gästen auf dem Podium der entwicklungspolitischen Konferenz der Fraktion in Berlin. Foto: Frank Schwarz

 

Wir wollen die Fehlentwicklungen der letzten Jahre rückgängig machen und neue Wege in der Entwicklungszusammenarbeit gehen hin zu einer solidarischen Zusammenarbeit - das ist der Grundgedanke unserer entwicklungspolitischen Leitlinien, die heute auf einer Konferenz im Bundestag vorgestellt werden. DIE LINKE will den Export neoliberaler Politik durch die EU in die Länder des Südens stoppen, der verbunden ist mit der Ausbeutung von Rohstoffen, mit Enteignung durch Privatisierung und mit der Zerstörung lokaler Märkte durch die EU-Freihandelsabkommen. Gemeinsam mit den sozialen Bewegungen im Norden und Süden arbeiten wir daran, das herrschende Weltwirtschaftsmodell zu überwinden.

Im Fokus steht für uns Entwicklungspolitiker deshalb die Entwicklung einer solidarischen internationalen Zusammenarbeit, die progressive Ansätze weltweit – z.B. in Lateinamerika - stärkt statt sie zu boykottieren und sich der imperialen Kriegspolitik der EU widersetzt. Außerdem will DIE LINKE gerechte Handelsstrukturen aufbauen und eine selbstbestimmte Entwicklung in den Ländern des Südens ermöglichen.

Zu der entwicklungspolitischen Konferenz sind Gäste aus Asien, Afrika und Lateinamerika eingeladen, u.a. der Globalisierungskritiker Firoze Manji aus dem Senegal. Jean Ziegler und Aminata Traoré haben Grußworte geschickt. Es werden rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet, darunter Vertreterinnen und Vertreter von Entwicklungsorganisationen und sozialen Bewegungen.
 

linksfraktion.de, 10. Juni 2013