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Entschädigung und Anerkennung für alle NS-Opfer!

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Im Gespräch mit Nazi-Opfern: Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE trafen sich am 27. Januar, dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, mit Überlebenden des Holocaust, darunter Johanna Sbolewska, die als Kind die Ermordung der jüdischen Bevölkerung Polens überlebt hatte, und Liesel Jäger, die im KZ Ravensbrück eingesperrt war. Ebenfalls in den Bundestag eingeladen waren Steffi Katz und Berthold Lotz, die seit Jahren ein "oral history"-Projekt betreiben und so dabei mithelfen, dass die Erinnerung an die Verbrechen des deutschen Faschismus nicht verloren geht.

DIE LINKE betonte bei dieser Gelegenheit, dass die Forderung nach Entschädigung für Nazi-Opfer immer noch aktuell sei. Manchen Opfergruppen ist bis heute jegliche Entschädigung verweigert worden. Dazu gehören beispielsweise jene Menschen, die Massaker durch Wehrmacht oder SS überlebt haben, bzw. die Angehörigen der Ermordeten. Die Fraktion greift diese Thematik in Anträgen wiederholt auf. Derzeit bereitet sie einen Antrag auf vollständige Auszahlung der Renten für ehemalige Ghetto-Insassen vor.
 

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