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Das Spiel der zwei Energien

Im Wortlaut von Ilja Seifert,

Japan - Mexiko 4 : 0

Ilja Seifert: "Keine Fouls, Pässe wie gestochen, Torschüsse wie ein Strich, Drehungen wie getanzt – und alles in rasantem Tempo: Das war Fußball mit Geist aus Japan. Nicht langsamer das mexikanische Spiel. Und doch unterliegt wilde Natur der Kultur. Schon nach 40 Minuten war der Schülerwandertag in Nordrhein-Westfalen ein voller Erfolg. Nämlich ein Bildungserlebnis für die Schülerzuschauer im Stadion. Japan ist kein Geheimfavorit – Japan wird Kult nach dieser Weltmeisterschaft. Es ist ihre Spielweise - gewinnen können, statt siegen müssen. Und eine Torschützenkönigin zu haben, die sich auf mexikanische Weise freut. Ein gutes Spiel lebt eben von zwei Energien: Natur und Kultur. Es spricht für mexikanische Spielkultur, fast bis zur letzten Minute den Torerfolg zu suchen, in aussichtsloser Position."

Themenseite zur Frauenfußballweltmeisterschaft 2001 mit Spielkommentaren


linksfraktion.de, 1. Juli 2011