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Bahn soll TSTG Schienentechnik übernehmen

Nachricht von Sabine Leidig,

LINKE versucht im Bundestag, die Schließung des letzten deutschen Schienenherstellers zu verhindern

Sabine Leidig mit Betriebsräten der TSTG Schienentechnik am 28. Juni vor dem Plenargebäude des Bundestages


Am 28. Juni traf sich Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, mit Betriebsräten der TSTG Schienentechnik in Duisburg. An dem Gespräch nahmen auch Bundestagsabgeordnete der GRÜNEN und der SPD teil.

Anlass ist die Sorge um die Zukunft des Duisburger Unternehmens, das Schienen aus hochwertigem Stahl herstellt. Es handelt sich um den letzten deutschen Schienenhersteller. Das Werk mit seinen rund 400 Beschäftigten ist gut ausgelastet und die Fertigungen sind laut Deutsche Bahn AG von Top-Qualität. Dennoch soll das Werk Ende 2012 geschlossen werden. So plant es die Muttergesellschaft in Wien, die Voestalpine AG.

Sabine Leidig: "Es kann nicht sein, dass die Bundeskanzlerin und der Bundesverkehrsminister von nachhaltigem Verkehr und von der Bedeutung der Schiene reden, und gleichzeitig sehenden Auges zulassen, dass es in Deutschland keinerlei Schienenherstellung mehr gibt. Voestalpine war führend beim Kartell Schienenfreunde engagiert und will die absehbare Kartellstrafe durch krasse Rationalisierung und die Schließung eines großen Betriebs finanzieren."

DIE LINKE brachte am gleichen Tag einen Antrag in den Bundestag ein. Darin fordert die Fraktion, das Unternehmen zu erhalten und gegebenenfalls von der Deutschen Bahn zu übernommen. Die DB AG ist bereits in dem Bereich produktiv aktiv – mit einem großen Werk zur Herstellung von Weichenwerk in Witten.

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