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Wirecard-Skandal: Vom Wirtschaftskrimi zum Politdrama

Fast 2 Milliarden Euro fehlen in der Bilanz des Megakonzerns Wirecard. Die Finanzaufsicht hat den größten Skandal in der Geschichte der Deutschen Börse verschlafen. 

Im Jahr 2018 feierten alle das erste deutsche Börsenwunderkind Wirecard noch, als der Konzern die Commerzbank aus dem DAX verdrängte. Wirecard wurde groß mit der Abwicklung von Zahlungen für besonders riskante Geschäfte: Pornos und Onlinewetten. Schon 2016 gab es erste Vorwürfe über aufgeblähte Bilanzen und Tricksereien. Die Linksfraktion hat als einzige im Bundestag frühzeitig kritische Anfragen zu den Vorwürfen und der Rolle der BaFin gestellt. 

Im Juni 2020 folgte der große Knall: Wirtschaftsprüfer stellten fest, dass 1,9 Milliarden Euro in der Bilanz von 2019 der Wirecard AG fehlten. Gegen die beiden Konzernmanager liegen Haftbefehle vor, Markus Braun ist in Untersuchungshaft, Jan Marsalek hat sich abgesetzt. Die Wirecard AG hat Insolvenz angemeldet. Millionen Euro Steuergelder stehen im Feuer, viele Kleinanleger haben ihre Ersparnisse verloren. Nachdem sich brisante Verbindungen zur Politik, insbesondere zur CSU zeigten, wurde im Oktober 2020 ein Untersuchungsausschuss eingesetzt, der das Verhalten der Bundesregierung und der ihr unterstehenden Behörden untersucht.

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