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Cum-Ex-Skandal: Die Geschichte eines organisierten Steuerraubs

Die herrschende Politik sah jahrelang tatenlos zu

Es war die perfekte Anleitung zur Selbstbedienung aus der Steuerkasse. Ein Netzwerk aus Banken, Anwälten und Superreichen raubte über das sogenannte Dividendenstripping jahrelang die Steuerzahlenden in Deutschland und Europa aus. Im Finanzjargon heißen die schmutzigen Geschäfte Cum-Ex oder Cum-Cum-Deals. Der Schaden beträgt nach aktuellen Recherchen mehrerer Medien mehr als 55 Milliarden Euro. 
Bei den Cum-Ex-Geschäften wurden Wertpapiere rund um den Dividendenstichtag, an dem die Ausschüttung festgelegt wird, teilweise mehrfach hin und her geschoben. Banken stellten bei jedem Besitzerwechsel Bescheinigungen über Kapitalertragsteuern aus, obwohl diese nie gezahlt wurden. Beim Fiskus wurde die Erstattung dennoch eingefordert. Im Fall von Cum-Cum-Deals schiebt ein Investor aus dem Ausland, der in Deutschland kein Recht auf eine Erstattung der Kapitalertragssteuer hat, seine Wertpapiere am Stichtag gegen eine Gebühr zu einer inländischen Bank. Diese lässt sich die Kapitalertragssteuer auf die Dividenden erstatten. Hinterher werden die Aktien wieder zurückgekauft. Weiterlesen

Das ABC des Steuerraubs

CumEx, CumCum, CumFake: Fabio De Masi erklärt wie die Cum-Geschäfte funktionieren, nennt die Verantwortlichen und wie die betrügerischen Deals beendet werden können. Mehr auf Cumex.info

Sanktionen bei Finanzkriminalität verschärfen

Die Bundesregierung hat dem Cum-Ex-Skandal nicht nur viel zu lange zugeschaut, sondern ihn auch kleingeredet, kritisieren Sahra Wagenknecht und Fabio De Masi im Interview mit linksfraktion.de. Weiterlesen

Pressemitteilung

Cum-Fake – Blamage für Olaf Scholz Weiterlesen

Rede

Fabio De Masi: Cum Fake Bankster gehören in den Knast! Weiterlesen

Kleine Anfrage

Cum-Fake: Die Rolle von American und Global Depository Receipts (ADRs/GDRs) Weiterlesen

Nachricht

Neue Entwicklungen zu Cum/Ex Weiterlesen

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Fabio De Masi: Cum Ex & Cum Cum - Wir wollen unser Geld zurück

Die Cum Ex und Cum Cum Abzocke ist ein Krimi über die Finanzmafia und das Versagen deutscher Finanzminister. In Europa sind 55 Milliarden Euro gestohlen worden. Der Schaden in Deutschland: mindestens 31,8 Milliarden Euro. Wir haben etwa 30.000 Schulen in Deutschland. Für dieses Geld könnten wir in jede Schule 1.000.000 Euro investieren. Während Lehrer und Eltern unseren Kindern versuchen beizubringen was falsch und richtig ist, stopfen sich Gangster in Nadelstreifen die Taschen voll. Wir wollen unser Geld zurück.

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Kein Rabatt für Cum/Cum-Abzocke!

Nachricht von Fabio De Masi

Cum/Cum-Gestaltungen haben in Deutschland laut Berechnungen von Experten einen Schaden von knapp 25 Milliarden Euro angerichtet. Anders als Cum/Ex-Geschäfte werden die Fälle nicht als Straftaten, sondern lediglich als Steuergestaltungen ermittelt. Die Landesfinanzbehörden haben bisher 104 Fälle aufgegriffen. Trotz der möglichweise immensen Schäden für die Allgemeinheit verfügt die Bundesregierung über keinen Überblick im Rahmen der laufenden Ermittlungen hinsichtlich Steuerausfälle oder möglicher Verjährungen. Das zeigen die Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Fabio De Masi.

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Troika Laundromat und Strafakte Deutsche Bank

Nachricht von Fabio De Masi

Kaum eine Bank war in den letzten Jahren in so viele Finanzskandale verwickelt, wie die Deutsche Bank. Während im Ausland Milliardenschwere Strafzahlungen folgten, laufen die Ermittlungen in Deutschland schleppend. Aus den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der LINKEN wird deutlich: Die Bundesregierung verfügt quasi über keine Informationen zur „Strafakte“ der Deutschen Bank. 

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Die „Big Four“ in Deutschland

Nachricht von Fabio De Masi

Die weltweit größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften („Big Four“) Deloitte, Ernst & Young (EY), KPMG und PricewaterhouseCoopers (PwC) erwirtschaften einen Jahresumsatz von 120 Milliarden Euro und beraten 89 Prozent der 160 größten deutschen Aktienunternehmen. Ihre Macht- und Marktkonzentration kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen. Sie vermarkten aggressive Steuersparmodelle und prüften in Deutschland Banken im Cum-Ex-Skandal. Interessenskonflikte bestehen durch die gleichzeitige Prüfung und Beratung von Unternehmen sowie durch die Beratung der öffentlichen Hand bei Gesetzesvorhaben und von Unternehmen, die diese Gesetze anwenden. Die Bundesregierung verfügt trotz ihrer dominanten Stellung in der Wirtschaft in vielen Bereichen über keine Informationen über die Big Four, etwa hinsichtlich des Marktanteils oder etwaigen Gesetzesverstößen. Das deckt eine Kleine Anfrage von Fabio De Masi auf.

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Ungereimtheiten bei Wirecard

Nachricht von Fabio De Masi

Die Wirecard AG steht im Verdacht, an Geldwäsche und Marktmanipulationen beteiligt zu sein. Die Finanzaufsicht BaFin hat sich auffällig zurückgehalten bei der Aufklärung dieser Verdachtsmomente. Das geht aus der Antwort der Bundesreigerung (PDF) auf eine Kleine Anfrage von Fabio De Masi hervor.

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Cum-Fake: Neue Steuertricks mit American Depositary Receipts

Nachricht von Fabio De Masi

Sachstand zu den Cum-Fake Geschäften sowie Auswertung der Antwort der Bundesregierung vom 01.02.2019 auf die Kleine Anfrage „Cum-Fake: Die Rolle von American und Global Depository Receipts (ADRs/GDRs) bei missbräuchlicher Erstattung von Kapitalertrags-steuern " (BT-Drs. 19/7484) von Fabio De Masi und der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

Am 21.11.2018 wurde erstmals über sogenannten Cum-Fake Geschäfte, also unrechtmäßige Kapitalertragssteuererstattungen mithilfe von Pre-Release American...

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