Zum Hauptinhalt springen

Mietenwahnsinn stoppen! Aber wie?

Podiumsdiskussion, 18. November 2019, 19:00 - 21:00, Club „Harry Klein, München

LINKE Konzepte für bezahlbares Wohnen

Die Situation für Mieterinnen und Mieter ist nirgendwo anders in der Bundesrepublik so erdrückend wie in München. Vom Bruttolohn gehen in der Bayerischen Landeshauptstadt durchschnittlich 30 Prozent für ein Dach über dem Kopf weg. Und wer für Niedriglohn arbeitet oder auf Hartz IV angewiesen ist, findet kaum noch preisgebundene Wohnungen.

Die Bundesregierung, der Freistaat und die große Koalition im Münchner Rathaus haben bei der Wohnungspolitik auf ganzer Linie versagt. Durch das Verscherbeln der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft vor sechs Jahren verlor die öffentliche Hand bis heute mindestens 27.000 Wohnungen. Insgesamt fehlen in ganz Bayern sogar 388.000 Wohnungen! Während dessen lässt die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in München-Giesing trotz Wohnungsnot ganze Häuserblöcke leer stehen und denkt nicht daran, sozialen Wohnraum zu schaffen. 

Immobilienhaie haben angesichts dessen leichtes Spiel. Das Ergebnis: Die Mieten explodieren ungebremst. 1.500 Euro Kaltmiete für eine 80m² Wohnung sind in München Normalität. Außerdem warten hier 30.000 Menschen auf eine Sozialwohnung und das Wohngeld reicht bei weitem nicht, zumal die Bemessungsgrenzen viel zu niedrig sind. Und von den Studierenden an den Münchner Hochschulen stehen 12.000 auf Wartelisten für einen Wohnheimplatz.

Gegen diesen Mietenwahnsinn und die grassierende Wohnungsnot formiert sich Widerstand in den Parlamenten, in den Stadtvierteln und auf der Straße. Gemeinsam mit Sozialverbänden und Initiativen von Mieterinnen und Mietern wollen wir die Wohnungskonzerne in die Schranken weisen und den Druck auf die Regierenden erhöhen. Die Kampagne für einen sechsjährigen Mietenstopp in Bayern ist ein wichtiges Signal für die Stärkung von Gemeinwohl statt Profitmaximierung. Doch weitere Schritte zur Lösung dieser neuen sozialen Frage müssen folgen. Wie diese aussehen können, darüber diskutieren Engagierte und Expert*innen auf dem »Fraktion vor Ort«-Podium.

Podiumsdiskussion mit

  • Caren Lay,  MdB, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Mieten-, Bau- und Wohnungspolitik
  • Marina Dietweger, DIE LINKE. München
  • Barbara Hinkelbein, Bürgerinitiative #ausspekuliert
  • Gunther Geiler, Volksbegehren »6 Jahre Mietenstopp in Bayern«
  • Moderation: Nicole Gohlke, MdB

Um Anmeldung wird gebeten! 

Anwesende MdB:

Caren Lay, Nicole Gohlke

Anmeldung

Ihre übermittelten Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Die mit einem Sternchen gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder und müssen ausgefüllt werden.

Bitte beachten Sie: Nach dem Absenden dieser Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link. Erst durch einen Klick auf diesen Link wird Ihre Anmeldung final an uns übertragen. Eine weitere Bestätigung der Anmeldung erfolgt nicht.

Ort und Zeit

Club „Harry Klein, Sonnenstraße 8, 80331 München 18. November 2019, 19:00 - 21:00