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Kein Geld für rechte Bildungsarbeit

Podiumsdiskussion, 10. Oktober 2022, 18:00 - 19:30, Online

Möglichkeiten des Finanzierungsausschlusses der Desiderius-Erasmus-Stiftung

Am 25. Oktober verhandelt das Bundesverfassungsgericht über die Klage der Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) auf Finanzierung durch Bundesmittel. Knapp 8 Millionen Euro will die AfD-nahe DES aus dem Bundeshaushalt haben. Und das ist erst der Anfang auf dem Weg zum zentralen Think Tank der extremen Rechten. Die DES will sich als intellektuelle Kaderschmiede der AfD platzieren und rechte Ideologie in der politischen Bildungsarbeit verankern. Nach dem wiederholten Einzug der AfD in den Bundestag hat die DES Chancen, das auch umzusetzen.

Wie lässt sich verhindern, dass Rassismus, Geschichtsrevisionismus und Demokratiefeindhaft mit staatlichen Mitteln gefördert werden? Ist es möglich, die DES dauerhaft von staatlicher Förderung auszuschließen und welche Fallstricke verbergen sich hinter Vorschlägen, die mit dem Verfassungsschutzinstrumentarium des Extremismusansatzes argumentieren?

Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und Euch diskutieren.

Mit

Martina Renner
Sprecherin für Innenpolitik und Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

Prof. Dr. Julika Bürgin
Hochschule Darmstadt

Victoria Gulde
Campact e. V.

Arne Semsrott
Mitautor DES-Studie der Otto-Brenner-Stiftung

Dieser Zugangslink wird am 10. Oktober 2022 freigeschaltet sein.
Die Videokonferenz findet mit alfaview® statt. Sie benötigen keine persönliche Registrierung.

Anwesende MdB:

Martina Renner

Ort und Zeit

Online

10. Oktober 2022, 18:00 - 19:30

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