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Geschlecht(er) im Recht – Handlungsbedarfe zwischen Transsexuellengesetz, Non-Binarität und ‚dritter Option

Fachgespräch, 24. September 2018, 15:00 - 18:00, Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus

Vier Jahre lang zogen Vanja und die Kampagnengruppe „Dritte Option“ durch alle richterlichen Instanzen, bis das Bundesverfassungsgericht ihr im vergangenen Jahr Recht gab und den Gesetzgeber dazu verpflichtete, bis zum 31. Dezember 2018 im Personenstandsrecht neben „weiblich“ und „männlich“ eine dritte, positive Option zum Geschlechtseintrag einzuführen oder aber ganz auf einen Geschlechtseintrag zu verzichten.

Damit steht nun ein Fenster offen, das Recht auf eine selbstbestimmte Geschlechtsidentität für alle zu garantieren. Das darf nicht an der Ignoranz des Innenministeriums scheitern. Wir wollen deshalb helfen, den Druck weiter zu erhöhen:
         Was genau fordern Inter- und Trans*-Menschen?
         Wie können diese Forderungen umgesetzt werden?
         Und welche Allianzen braucht es dafür?

DIE LINKE. lädt ein, diese und andere Fragen zu diskutieren und sich zu vernetzten.

Unter anderen mit:

  • Doris Achewilm, MdB
  • Achim Kessler, MdB
  • Lucie Veith, Verein intersexueller Menschen e.V.
  • Arn Sauer, Bundesverband Trans*
  • Petra Follmar-Otto, Deutsches Institut für Menschenrechte 
  • Prof. Dr. Konstanze Plett, Universität Bremen (angefragt)
  • Katharina Bager, HU-Berlin (angefragt)

Eine Anmeldung über das untenstehende Formular ist auf Grund der Sicherheitsbestimmungen im Deutschen Bundestag unbedingt notwendig.

Anwesende MdB:

Doris Achelwilm, Achim Kessler

Anmeldung

Ort und Zeit

Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Raum E.700 24. September 2018, 15:00 - 18:00