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Klar, Ausgabe 14: Um jeden Arbeitsplatz kämpfen

Erst die Arbeiter bei Opel, jetzt die Verkäuferinnen bei Karstadt. In der 14. Ausgabe zeigt »Klar«, wie sich die Menschen gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze wehren. Außerdem in dieser Ausgabe: Die Bilanz von vier Jahren Große Koalition, Hartz IV-Empfänger, die sich gegen die Willkür der Behörden wehren und Exklusiv-Interviews mit Daniela Dahn und Berthold Huber.

DIE LINKE fordert: Um jeden Arbeitsplatz kämpfen!

Von -

Erst die Arbeiter bei Opel, jetzt die Verkäuferinnen bei Karstadt - immer mehr Menschen sind von Arbeitslosigkeit bedroht. Hertie, Porsche, Kettler, Märklin, Woolworth - kaum ein großer Firmen-name, der noch nicht mit Pleite und Entlassungen in Verbindung gebracht wurde.

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Warum die Wirtschaft weltweit abstürzt

Von -

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise erscheint wie ein Virus im Computersystem. Rasend schnell breitet sie sich weltweit aus und steckt immer mehr Länder an. Aber die Weltwirtschaft ist kein Computernetz, in das böswillige Hacker ein Virus eingespeist haben. Der Fehler liegt im System selbst.

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»Protest ist notwendig«

Von -

Sabine Leidig, Bundesgeschäftsführerin des globalisierungskritischen Netzwerks Attac, sagt, wer für die Wirtschaftskrise verantwortlich ist und was Attac als nächstes plant, um die Proteste dagegen zu unterstützen.

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Die Selbstverteidiger

Von Ewald Riemer -

Diesen Rausch wird Michael Maurer (56) sein ganzes Leben lang nicht vergessen. Mit wackligen Beinen stand er zwischen all den Menschen, die 2004 auf dem Jüterboger Marktplatz gegen Hartz IV demonstrierten, und kämpfte mit sich. Sollte er wirklich zum Mikrofon gehen, konnte er wirklich vor so vielen Fremden seine Wut artikulieren?

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Sozialkassen unter Druck

Von -

Weil die Wirtschaftskrise den Staatshaushalt belastet, geraten jetzt die Sozialkassen unter Druck. Der Arbeitslosenversicherung fehlen schon heute Milliarden. Aber CDU/CSU und SPD spielen auf Zeit. Nach der Bundestagswahl drohen Zusatzbeiträge bei den Krankenkassen und Nullrunden bei den Renten. Um zu verhindern, dass die Kosten der Krise auf die Mehrheit der Bevölkerung abgewälzt werden, fordert DIE LINKE einen Schutzschirm für die Menschen.

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»Keine Entlassungen in der Krise«

Von -

Bertold Huber, der Vorsitzende der IG Metall, sagt im Interview, warum die Rente mit 67 in die Sackgasse führt und was getan werden muss, um aus der Krise zu kommen.

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»Ich streike für bessere Bildung«

Von Ewald Riemer -

Gibt’s doch nicht, dachte sich Annika Hölscher aus Bielefeld voriges Jahr im November. In der ganzen Republik waren Zehntausende Schülerinnen und Schüler auf die Straße gegangen und schrien ihre Wut über das Bildungssystem heraus. Nur in Bielefeld protestierte niemand. „Hier muss doch auch was möglich sein“, sagte sich die 20-Jährige, und ein Entschluss war geboren: Bei den nächsten Protesten ist Bielefeld dabei.

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»Ich wollte immer in einer Demokratie leben, nie im Kapitalismus«

Von -

Mit Klar spricht die vielfach preisgekrönte Schriftstellerin Daniela Dahn über die richtige Balance zwischen Markt- und Planwirtschaft und die Chancen sozialer Unruhen in Deutschland.

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Eastwoods Altersweisheit

Von Helge Meves -

Walt Kowalski, brillant gespielt von Clint Eastwood, ist ein Veteran des Koreakrieges. Bei Ford in Detroit war er Automobilarbeiter. Seine Frau hat der alte Mann vor kurzem beerdigt. Seine Kinder behandeln ihn mies. Und er fragt sich, warum nicht mehr so schöne Autos gebaut werden wie früher. Wohlwollend ist der Rentner nur noch zu seinem Hund Daisy, seinem irischstämmigen Friseur Martin und seinem sorgfältig gepflegten Auto, einem 1972er Gran Torino Sport.

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DIE LINKE fordert gerechte Steuern

Von -

Die Fraktion DIE LINKE will mit ihrem Steuerkonzept untere und mittlere Einkommen entlasten und endlich bei Vermögenden und Konzernen abkassieren: Insgesamt könnte der Staat so jährlich 137 Milliarden Euro zusätzlich einnehmen.

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Geld ist genug da

Von -

Im Mai haben mehr als zwanzig reiche Deutsche ein Tabu gebrochen: Sie haben gefordert, dass Vermögende deutlich mehr Steuern zahlen müssen. Konkret verlangen sie für die Jahre 2009 und 2010 eine Vermögensabgabe von fünf Prozent, die jeder zahlen soll, der mehr als 500000 Euro besitzt.

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Vier Jahre Große Koalition: Reiche sind reicher, Arme ärmer geworden

Von -

Seit vier Jahren regieren CDU/CSU und SPD das Land. Zeit, Bilanz zu ziehen: Wer hat profitiert, und wem geht es schlechter als 2005? Eine ausgewählte Bilanz.

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Große Koalition - große Wahlbetrüger

Von Ulrich Maurer -

Am Anfang und am Ende der Großen Koalition steht der große Wahlbetrug: am Anfang der Mehr-wertsteuerbetrug der SPD, am Ende stehen gigantische neue Staatsschulden und das gleichzeiti-ge Versprechen baldiger Steuersenkungen durch Kanzlerin Merkel (CDU).

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Nach dem Wahltag droht der Zahltag

Von Gregor Gysi / Oskar Lafontaine -

Dieses Land erlebt die größte Wirtschafts- und Finanzkrise seit 80 Jahren. Nach langem Zögern hat die Bundesregierung einräumen müssen, dass die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 6 Prozent einbrechen wird. Zudem erwartet sie einen Anstieg der Arbeitslosigkeit bis Ende des nächsten Jahres auf bis zu fünf Millionen.

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Schutzschirm für Menschen: DIE LINKE will Arbeitsplätze sichern und schaffen

Von -

Massenentlassungen verbieten, Wirtschaft demokratisieren, zwei Millionen neue Arbeitsplätze schaffen, Wirtschaft umweltfreundlich gestalten, öffentlich geförderte Beschäftigung ausbauen, Mindestlohn einführen, Arbeitszeit verkürzen und Folgen der Krisen abfedern: DIE LINKE fordert einen Schutzschirm für Menschen.

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»Wir sind bereit zu kämpfen«

Von Heinz Hillebrand -

Zwischen Hans-Joachim Nikolin und Jürgen Scharna stehen die Zeichen auf Kampf. Nikolin ist Vorstandsmitglied des Reifenherstellers Continental, Scharna arbeitet als Betriebsrat. Im März hatte Nikolin angekündigt, dass die Produktion im Werk Hannover-Stöcken und im französischen Clairoix eingestellt und 1900 Arbeitsplätze bis Ende 2009 gestrichen werden.

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Das Milliardengrab

Von -

Es geht ums Ganze: Mit mehr als 150 Milliarden Euro haften die Steuerzahler bisher für die Ver-luste maroder Banken (siehe Grafik rechts unten). Jetzt werden sie wieder zur Kasse gebeten. Nach einer in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten amtlichen Schätzung sollen die Steuer-zahlerinnen und Steuerzahler für Giftpapiere der Banken in Höhe von bis zu 258 Milliarden Euro haften. Das ist fast die Größe des gesamten Bundeshaushaltes.

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Giftig?

Von Gesine Lötzsch -

Auf einem Fass mit einem Totenkopfaufkleber steht: Toxisch! Würden Sie das Fass öffnen, um nachzusehen, ob der Inhalt wirklich giftig ist? Natürlich nicht. Warum heißen faule Kredite plötzlich toxische Kredite? Ganz einfach, weil keiner das Fass aufmachen soll!

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»Unser Konzept ist finanzierbar«

Von -

Auf die Frage, wo das Geld für die Vorschläge der Fraktion DIE LINKE herkommen soll, sagt Barbara Höll: »Unser Konzept ist finanzierbar, wenn die Reichen und Vermögenden endlich wieder in die Pflicht genommen werden. Wir wollen Privatvermögen von mehr als einer Million Euro mit mindestens fünf Prozent besteuern, eine Börsenumsatzsteuer einführen, große Erbschaften stärker besteuern und die Unternehmenssteuerreform zurücknehmen.«

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DIE LINKE fordert Bundesverdienstkreuz für Beate Klarsfeld

Von -

Gregor Gysi hat am 7. Mai bei einem Empfang der Fraktion DIE LINKE Beate Klarsfeld für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen: „Das soll nicht nur eine Ehrung für Beate Klarsfeld sein, sondern auch eine Besinnung für die Bundesrepublik Deutschland“, sagte der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

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